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Blackdragonboard :: Fantasy Geschichten :: Drachen
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Die Magierin: Und die Legende der Drachen
Blackdragon
#1 Beitrag drucken
Geschrieben am 17-07-2010 18:30
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Beiträge: 167
Registriert seit: 26.10.09

Die Magierin: Und die Legende der Drachen vom 30.06.2007 16:34

Prolog:

Der letzte Tag der Drachen


Dunkle Wolken zogen am Himmel auf und schoben sich vor den Mond und nahmen so dem Land unter ihnen das Licht. Ein dunkler Nebel schlich sich über die Täler und Wälder von Arzora. Das Land wurde in völlige Dunkelheit gehüllt für das bevor stehende Ereignis, wo bei Blut und Mond eine sehr wichtige Rolle spielen werden.
Plötzlich war ein Brüllen zu hören dass die Erde beben ließ. Sein dunkler Schatten stürzte aus dem Schutz der dunklen Wolken und sein Schrei kam immer näher. Der Drache riss sein Maul mit Messerscharfen besetzten Zähnen auf. Blut tropfe heraus und mehrer Pfeile waren in seine Flügel eingespickt. Ein dumpfes Geräusch ertönte und der Drache landete auf den Boden und riss acht Bäume mit sich, die auf ihm herauf fielen. Das Geräusch von zwei Pferde war zu hören die sich schnell den Drachen nährte. Die Pferde hatten ein schwarzes Fell und blutrote Augen. Immer wenn die Hufen den Boden berührte bliebt Blutrote Abdrucke zurück in denen das Zeichen von Untotenfürstes Hadarak abgebildet war. Die Pferde blieben stehen und ihre Reiter, die in schwarze Umhänge gekleidete waren und ihre Kapuzen tief ins Gesicht gezogen hatten, stiegen ab und kniete sich neben den Drachen hin. „Willst du nicht endlich sterben?“ fragte einer der Reiter und seine Stimme klang zischend wie die einer Schlange. Er zog seine rechte Hand, die aus schwarzen Knochen bestanden und drückte einen der Pfeile, die in im linken Flügel waren, tief in sein Fleisch so das der Drachen erneut begann zu brüllen. „Na los Antworte, Schuppentier“ sagte der andere und stieß das Tier mit den Füßen an. Der Drache spuckte Blut aus und Knurrte „Das würde euch so passen“. Er stand auf einmal auf und die Bäume die auf ihm darauf lagen flogen quere durch den Wald und der Drache drückte sich vom Boden ab und flog hinauf in den Himmel. Die beiden Gestalten fluchten und einer von beiden holte aus einer Tasche eine kleine Truhe heraus auf dem Runen und Elfische Buchstaben abgebildet waren. „Los töte ihn, Lokai“ sagte er und streckte die Truhe in die Höhe. Der Deckel der kleinen Truhe fing an zu beben und ein Schwarzer Schatten flog heraus und stieg ihn die Luft. Als er den Drachen näher kam nahm der Schatten die Gestalt eines Greifens an und er stieß seine Krallen in den Rücken des Drachen und riss ihn Schuppen und Fleisch heraus, die er dann achtlos auf dem Boden warf. Der Drache schrie schmerzerfüllt und drehte sich zu dem Greifen um und öffnete sein Maul aus dem eine Blaue Flamme hervor stieß. Der Greif wich geschickt der Flamme aus und hackte seinen Schnabel in den rechten Flügel des Drachen und riss ihn aus. Der Drache schrie wieder auf und das Blut strömte wie ein Wasserfall auf den Boden bevor er wieder mit den Boden zusammen traf und starb. Das Licht aus seinen Augen schwand und so starb der Drache. Der Greif flog zurück zu seinen Herren und verschwand wieder in der kleinen Truhe. „Gut gemacht Lokai, Fürst Hadarak wird erfreut sein wenn er hörte das wir den König der Drachen getötet haben“. Er versteckte die Truhe wieder und sie stiege auf ihre Pferde auf, die ungeduldig mit den Hufen in der Erde scharrten. „Los komm, wir reiten Richtung Norden zum Drachengebirge und zerstören die Drachenflamme, die die Seelen und Körper der Drachen gefangen hält“ sagte der andere und stieß seinem Pferd in die Flanken. Der andere nickte. „Die Drachen sind dumme Geschöpfe. Wieso muss sie auch ihre Blut mit der Drachenflamme vereinigen an die sie immer gebunden sind und wie die Flamme zerstört wird werden sie alle sterben“. „Ja, sie sind wirklich dumm“ sagte der andere nachdenklich.

Nach zwei Tagen sahen sie eine Gebirgskette die den Horizont entlang zog. „Gut, da vorne ist das Gebirge also dauert es nicht mehr lange bis alle Schuppentiere ausgerottet sind“ sagte der rechte und lachte leise. „Ich werde wohl besser Lokai losschicken. Er soll nach sehen wie viele von den Drachen auf den Berg sind“ sagte der andere und holte die Truhe heraus in die der Schatten gefangen war. „Los Lokai! Flieg zum Gipfel und erstatte uns dann bericht wie viele Drachen die Flamme bewachen“. Der Schatten flog aus der Truhe und verwandelte sich zu einen Greifen der auf die Gebirgskette zu flog. „Jetzt müssen wir nur noch warten bis er zurück kommt“ sagte der rechte nachdenklich und die beiden stiegen von ihren Pferden ab um ein Nachtlager zu errichten.
Nach dem der Mond die höchste Stelle am Horizont erreichte flog Lokai zurück zu seine Herren um ihnen bericht zu erstatten. Schon weiter sah er ein kleines Lagerfeuer brennen und flog darauf zu. Sein Herr blickte zu ihm hinauf als er seine Aura spürte. „Da sieht! Lokai ist zurück“ sagte er und die beiden stand auf als der Greif neben ihnen am Lagerfeuer landete. „Was hast du zu berichten?“ fragte sein Herr und streichelte sanft seinen Schnabel. „Es sind achtzig Drachenwächter die die Drachenflamme beschützten, aber um die werde ich mich kümmern“. Diese Worte übertrug er seinen Herren in Gedanken. „Gut Lokai, flieg zurück und fang schon mal an die Drachen zu töten, wir kommen dann morgen nach“ antworte er und der Greif stieß sich vom Boden ab und flog in die pechschwarze Nacht zurück um die Drachen zu vernichten.

Als die Sonne aufging sahen die beiden das Rauch vom Drachenberg stieg und wie ein schwarzer Gestalt immer wieder auf den Gipfel zurück flog. „Lokai hat wohl gute Arbeit Geleistet“ sagte sein Begleiter leise. „Los reiten wir zu ihm und vernichten die Drachenflamme“.
Als die beiden am Berg an kamen flog Lokai auf sie hinunter. Sein Schnabel und seine Krallen war mit Blutbedeckt und aus seinen linken Flügel floss Blut hervor das sein Gefieder färbte. Die beiden stiegen von ihren Pferden ab und sein Herr streichelte seinen Schnabel. „Gut Gemacht, um deine Wunde kümmerte ich mich später erst müssen wir die Drachenflamme vernichten“ sagte er und die beiden setzten sich auf Lokais Rücken, der sich vom Boden abstieß.
Der Greif landete auf einer Plattform die der Gipfel des Berges war. Überall lagen tote Drachen und Blut bedeckte den Boden. In der Mitte der Plattform stand eine Säule auf der oben ein Feuer in verschieden Farben loderte. Die Säule war mit verschieden Runen und Malerrein von Drachen verziert. Die Beiden Gestalten langten unter ihre Umhänge und zogen zwei Schwerter hervor. Der Griff hatte die Form einer Schlange und die Klinge bestand aus einem Schwarzen Metall das in Schein des Feuers Rot zu funkeln begann. „Dann lass uns mal die Drachenflamme und so die Drachen vernichten“ sagte einer der beiden und ging auf die Säule zu und warf sie um. Die beiden gingen ans Ende der Säule wo die Flamme unaufhörlich weiter loderte. „Lebt Wohl, ihr Schuppentiere“ sagte sie beiden und sie stiegen mit den Schwerter in die Flamme. Die Flamme begann wild zu zuckten und versuchte das Metall der Klinge zu schmelzen, was aber nicht geschah. Aus dem Feuer stiegen vier kleine Lichtkugeln hervor und das Feuer wurde immer kleiner. Die Lichtkugeln stiegen immer höher und sie verteilten sich in jeweils eine Himmels Richtung. „NEIN!“ rief einer der schwarzen Gestalt als er sah was das Feuer anrichtete. „Wir haben versagt“. Das war verschwunden und die beiden warfen die Schwerter auf dem Boden, so dass sie in zwei Teile zerbrachen. „Fürst Hadarak wird nicht erfreut sein, wenn er hört das vier der Drachenflammen nicht vernichtet sind, los hinter her und vernichten wir die restlichen“ sagte einer der beiden und sah den Lichtkugeln wütend nach. „Vier Drachen werden weiter leben, das darf nie passieren“ sagte der andere und die beiden machten sich auf den Weg um die letzten vier Drachen zu vernichten, die überleben sollten.
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Hi! Sry wenn ich so viele Rechtschreibfehler drin hab, aber es ist schon länger her das ich das geschrieben hab und ich vergess immer die Fehler auszumerzen *g* Hoff aber der Prolog hat euch gefallen und ihr lest die weitern Kapitel von "Die Magierin" weiter.




1. Kapitel vom 13.07.2007 19:55

1.Kapitel

Drachengeschichten

Ein frischer Wind zog auf und bewegte die Grashalme auf der Wiese hin und her. Ein kleiner Fluss war außen herum um das Dorf gezogen. Ein Wall aus Hölzernen Palisaden war vor dem Dorf angebracht und die Stein Dächer der Häuser sah man schon von weiten. Die Wiese, die außerhalb des Dorfes lag, reichte bis zum Horizont, wo sich dann ein Wald erstreckte. Die Sonne stand am höchsten Punkt des wolkenlosen Himmels und ließ seine Strahlen auf Land Arzora.
Die 16-Jährige Liryá lag faul auf der Wiese und hatte die Augen zu. Liryá hatte lange Schwarze Haare, blaue Augen und sie trug ein grünes, einfaches Leinenkleid. Die Sonne schien genau auf Liryá und das wollte sie auch. Plötzlich merkte sie dass statt den Sonnenstrahlen ein dunkler Schatten auf sie fiel. „War ja klar dass ich dich hier finde, Liryá“ sagte eine weibliche Stimme. Liryá öffnete verschlafen das linke Auge und sah das Gesicht der 35-Jährigen Maja. Sie hatte blonde schulterlange Harre und grüne Augen. Sie trug eine weinrote Robe auf der Stickereien abgebildet waren. Neben ihr stand ein hellbraunes Pferd das auf der Wiese graste. Liryá gähnte und schloss das Augen wieder. „Du kommst spät, Maja. Der Sommer ist fast vorbei“. „Na hör mal, von Falkenblau bis nach Sonnendorf dauert es halt acht Wochen?!“ sagte Maja wütend und setzte sich neben Liryá ins Gras. „Dann solltest du halt deinem Gaul die Sporen geben“ sagte Liryá. „Liryá! Noch mal eine Solche Bemerkung und ich werde in eine Schlange verwandeln“ sagte Maja drohend und lächelte sie scheinheilig an. Liryá seufzte und öffnete ihre Augen. Sie richtete sich auf und gähnte herzhaft. „Du bist und bleibst ein Faulpelz, du hast dich nicht verändert“ gab Maja als Antwort und schüttelte den Kopf. Liryá seufzte und sah die Karren nach durch das Stadttor fuhren. „Die meisten Menschen haben sich seit dem großen Brand nicht verändert. Viele haben noch immer einen Schock, obwohl jetzt das schon ein Jahr her ist. Die meistens Häuser stehen wieder aber noch viele Familien hab kein Dach über den Kopf. Aber das wird sich bald ändern“. „Wie wäre es wenn du mir Sonnendorf zeigt, ich hab es so lange nicht mehr gesehen, okay?“ fragte Maja freundlich und stand auf. Liryá nickte. „Aber zuerst bringen wir deinen Gaul zu Favor. Danach zeig ich dir das Dorf“. Liryá stand ebenfalls auf und wischte sie die Erde von ihrem Kleid.

Liryá und Maja ging durch die Stadt und ihre Geräusche der Schritte auf den Pflastersteinen hallten gegen die Wände der Steinhäuser. Sie bogen in eine kleine Gasse in der sie nur hintereinander gehen konnten. „Oh man, war die Gasse schon immer so eng?!“ schimpfte Maja und musste sich mit Mühe durch zwängen. Liryá drehte ihren Kopf und sagte „Du solltest aufhören so viel zu essen“ und lachte sie scheinheilig an. „Na warte Liryá, ich schwöre es dir dass ich dich in ein Tier verwandle“ sagte sie fluchend.
Als sie aus der Gasse kamen, standen sie in einen Hinterhof wo ein Schmiede und eine kleine Stallung standen. „He Favor, ich hab ne Aufgabe für dich“ rief Liryá in die Schmiede und nahm Maja die Zügel aus der Hand. Sie hörte wie es zischte und wie eine Zange auf einen Amboss gelegt wurde. „Liryá! Was ist den nun schon wieder?!“ rief Favor genervt und ging aus seiner Schmiede. Favor war in Liryá Alter und hatte schulterlange braune Haare und graue Augen. Er trug einfache Lederkleidung und hatte eine befleckte Schürze mit Brandflecken umgebunden. „Oh…Maja, sind schon wieder zwei Jahre vergangen?“ fragte Favor verwirrend und starrte Maja an. „Ja, es sind zwei Jahre vergangen. Könntest du dich bitte um Léneá kümmern?“ fragte sie und zeigte auf ihr Pferd. Favor nickte. „Selbst verständlich. Es wäre ein große Eher für mich“. Favor nahm Liryá die Zügel aus der Hand und verschwand mit dem Pferd in der Stallung. „So jetzt kann ich dir Sonnendorf zeigen, auf gehst“ sagte Liryá fröhlich und wollte gerade wieder durch die Gasse zurück gehen als Maja sie an ihre linken Schulter packte und sagte wütend „Erst verwandele ich dich in eine Kröte“. Liryá riss sich los und rannte durch die Gasse zurück auf die Straße. Maja begann zu lachen und sah Liryá hinterher. „Maja, müssen jedes Mal so auf Liryá herumhacken wenn sie hier sind?“ fragte Favor freundlich der plötzlich neben ihr stand. Maja zuckte mit den Schultern. „Sie ist halt sehr leicht rein zulegen, also dann ich geh dann mal. Bis heute Abend am Großem Lagerfeuer“.

Die Sonne war verschwunden und statt an ihre Stelle stieg der Sichelförmige Mond am Himmelzelt empor. In der Mitte der Stadt, auf dem Marktplatz stand ein riesiges Lagerfeuer dessen Feuer geheimnisvoll loderte. Um das Lagerfeuer herum stand mehrer Bänke auf den Essen stand. Alle Dorfbewohner saßen um das Feuer herum und ließen sich das Essen schmecken. Maja saß umgeben von Kinder und einigen Erwachsenen etwas abseits, ganz nahe am Feuer. „Magierin Maja, bitte erzählen sie uns eine Drachengeschichte?!“ bettelte ein Mädchen und zog an ihre Robe. Maja lachte. „Okay okay, ich erzähl euch schon eine“. Maja atmete tief durch:

Vor dreitausend Jahren, als die Drachen die Gefährten der Menschen, Elben und Zwerge noch waren gab es unter innen eine Drachen der seit seiner Geburt einen Groll gegen das Bündnis der Reinen Völker hatte. Sein Name war Nolú. Seine Schuppen hatten die Farbe der Schneebedecken Gipfel von Arzora. Seine Augen hatten die Farbe von blauen Saphiren. Als Nolú seine Ausbildung abgeschlossen hatte, wurde er der Elbin Lola anvertraut. Nolú war die ganze Zeit freundlich zu Lola, damit er sich ihr vertrauen gewinnen konnte um sie danach zu töten. Als die beiden eines Tages über das Land der Untoten flogen wurden sie mit Pfeilen abgeschossen. Lola starb doch Nolú überlebte. Die Untoten brachten ihn zu ihren König, dem Nolú ewige Treu schwor. Als er das Tat wurde seine Körper von eine Schwarzen Nebel umhüllte und sein Schuppen und sein Fleisch wurden von seinem Körper getrennt. Als der Nebel in wieder frei gab war aus ihm ein Greif geworden. Dessen Gefieder so schwarz wie Nacht. Von da an nannte er sich Lokai, und seine Seele wurde in eine Elbische Truhe eingeschlossen.
Sechshundert Jahre später wurde die Truhe zwei Elben anvertraut die ebenfalls den König Treue schwören und ihre Körper zerfielen so stark, das nur noch Knochen von ihnen zurückblieben die Schwarze wie die dunkelste Nacht waren. Deswegen hüllte sie sich in Schwarze Umhange damit niemand ihre Gesichter zu sehen bekam. Sie heißen Ukai. Was übersetzt bedeute „Schwarzer Tot“.

Maja starrte in die Flammen des Feuers und die Menschen hingen an ihren Lippen fest. Als sie geendet hatte sah sie in die Gesichter der Menschen. „Erzähl uns noch eine“ sagte ein kleiner Junge fasziniert. Maja stand auf und schüttelte den Kopf. „Ich werde mich jetzt hinlegen, ich bin müde von der Reise. Gute Nacht“. Maja verschwand von dem Markplatz und ging zu ihrer Unterkunft um zu schlafen.
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2.Kapitel vom 15.07.2007 11:20

2.Kapitel

Liryás Talent


Die Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster und begann Liryá wach zu kitzelte. Sie murrte kurz und drehte weg, doch die Sonnenstrahlen nahmen an Größe zu. Liryá seufzte und machte die Augen auf. Hat sich die Sonne jetzt auch gegen mich verschworen?, dachte sich Liryá und begann zu gähnen. Plötzlich klopfte es gegen ihre Tür. „Liryá steh auf!“. „Ich komm ja schon“ rief Liryá zurück und zog ihr grünes Leinenkleid an bevor sie ihr Zimmer verließ. Vor der Tür stand Maja die sie wütend ansah. Oh…Hi Maja, was willst du?“ frage Liryá müde. „Ich will das du mir Hilfst ein paar Sachen zukaufen“ sagte sie wütend und ging die Treppe des Gasthauses hinunter. „Aber wieso ich? Kann dir nicht jemand anders Helfen?“ fragte Liryá protestierte und folgte ihr. Maja drehte sich um und lächelte. „Ich kenn mich in Sonnendorf doch nicht aus, also musst du meine Fremdenführerin spielen“. Ich wusste es, dachte sie Liryá und folgte Maja schmollend aus dem Gasthaus. Liryá seufzte. „Und was brauchst du alles?“. „Ich brauche Kräuter, Phiolen und ein paar Magische Essenzen für einen Ritual das ich heute Abend euch zeigen werde“ sagte Maja und nahm ein aus ihrer Robe einen kleinen Zettel. „Okay, dann gegen wir zu Marie, die hat solche Sachen. Wir müssen da rein“ sagte Liryá und zeigte in eine kleine Seitegasse die sich rechts von ihnen befand. „Marie? Die Kräuterhexe?“ fragte Maja unsicher als sich in die Gasse ein bogen. Liryá nickte. „Hast du irgendetwas gegen sie?“. Maja schluckte. „Nun ja. Als ich meine Ausbildung abgeschlossen habe, bin ich ihr mal in der Stadt Wolfsauge begegnet. Und wir beiden haben dort so unser Spuren gegenseitig hinterlassen“. „Äh…Maja? Welche Spuren meinst du?“, fragte Liryá vorsichtig und die beiden betraten den Marktplatz wo immer noch das Lagerfeuer stand. Maja sah sie an und lächelte kalt. „Es ist besser wenn ich es dir nicht erzähle, also wo ist ihr Laden?“. Maja sah nach links und rechts um ihren Laden zu finden. Mist. Ich dachte dass ich wenigstens heute etwas aus ihrer Vergangenheit erfahre. Vielleicht sollte ich Marie fragen, dachte sich Liryá und zeigte auf einem kleinen Laden, der mit Efeu und Blumen verrankt war. „Das da?“ fragte Maja und ging auf den Laden zu. „Ja, das ist Maries Laden“ sagte Liryá und ging in den Laden hinein. Maja zögerte kurz, folgte ihr aber dann doch.
„Willkommen in meine kleinen Kräuterparadies. Womit kann ich dir heute helfen?“, fragte Marie fröhlich als Liryá die Tür des Ladens öffnete. In dem Laden standen überall Tisch auf dem Kräuter in Töpfe, kleine Tonschüsseln mit Salben, Tinkturen und Kräuter standen. Die Regale reichten bis zur Decke und waren mit Büchern voll gestopft oder es standen Phiolen mit Kräuter und Essenzen darin. Auf einer kleinen Stange saß ein grün-blauer Papagei der sich das Gefieder putze. „Hallo Marie. Ich brauche nichts aber….“. „Ich brauch ein paar Kräuter“, sagte Maja die plötzlich neben Liryá stand. Maries glücklicher Gesichtsausdruck verschwand sofort und verwandelte sich in Abscheu. „Oh…Auch wieder in dem Dorf, Maja“, sagte sie angewidert und drehte sich um. „Ja, was dagegen?“, fragte Maja unfreundlich und ging auf ein Regal zu um sich die Essenzen darin anzusehen. „Ja…ich habe was dagegen. Liryá wieso bringst du sie zu mir?“, fragte sie Liryá und sah sie wütend an. „Äh….du bist die Einzige hier in Sonnendorf die magische Sachen verkauft“, verteidigte sich Liryá und sah Maja unsicher an. „Ach, wieso hat mir nur niemand gesagt dass diese möchte gern Magierin jedes zweite Jahr hierher kommt. Wäre ich bloß in Wolfsauge geblieben“, sagte Marie ärgerlich und streichelte ihren Papagei. „Ja, Ich kann dir nur beipflichten. Ich wäre auch wo anders als in einen Ort wo du bist“ ,sagte Maja freundlich und begann durch eines der Bücher im Regal zu Blättern. Wow, ich wüsste gar nicht das sich Menschen so sehr hassen können, dachte sich Liryá und verfolgte das Schauspiel weiter. „Jetzt sind wir wenigstens einmal einer Meinung“, sagte Marie erleichtert und seufzte. Maja nickte. „Ja“. Hoffentlich gehen sich die beiden nicht an die Gurgel wenn es so weiter gehen. Maja seufzte und ging auf Marie zu. „Ich möchte das hier alles kaufen“. Maja gab Marie ein paar Phiolen mit Grüner und Schwarzer Flüssigkeit. „Gut… das macht 3 Silberstücke“, sagte Marie und versuchte zu lächeln. Maja gab ihr das Geld und verschwand mit Liryá aus dem Laden.
„Puh. Ich dachte ihr beide geht euch gleich an die Gurgel“, sagte Liryá erleichtert. „Also bitte. Aus diesem Alter sind wir beide schon längst draußen“, sagte Maja empört. „Ich hab bloß gemeint. Ich was ja das du das nicht machen würdest“. Maja schnaubte. „Dann bin ich ja beruhigt. Ich geh jetzt zurück zum Gasthof und versuche ein Experiment, Ciao bis später“. Liryá sah Maja eine Weile verdutzt nach. Sie seufzte. So? Und was mach ich jetzt...genau ich geh zu Favor. Vielleicht hat er eine Aufgabe für mich, dachte sich Liryá und ging in Richtung Favors Schmiede.
„Favor! Bist du da?!“, rief Liryá durch die Schmiede und ihre Frage kam als Echo wieder zurück. „Brüll nicht so. Ich bin noch nicht taub“, sagte Favor der hinter ihr stand. Liryá zuckte zusammen und drehte sich um. „Hallo Favor. Hast du eine Aufgabe für mich?“ fragte Liryá freundlich. „Ich hab mal ne Frage an: Wieso kommt du immer zu mir wenn du nichts zu tun hast?“ fragte Favor freundlich. Oje…Er ist sauer. „Äh…Nun ja…Du bist der Einzige der mir irgendetwas auftragt“, sagte Liryá schnell. „Womit hab ich das nur verdient“ seufzte Favor und ging in seine Schmiede. Liryá zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Musst halt etwas in deine Früheren Leben angestellt haben“. „Liryá! Hör auf mit dem Schwachsinn, klar?“. Favor seufzte. „Okay ich hab eine Aufgabe für dich und zwar Majas Pferd waschen“ sagte Favor. „Jawohl. Ich mach mich gleich auf dem Weg“ sagte Liryá und verschwand in der Stallung. „Huhu Pferdchen? Wo bist du?“, rief Liryá durch den Stall, als würde das Pferd ihr Antworten. „Das Vieh kann nicht reden, du Leuchte!“ rief Favor ihr aus der Schmiede zu. „Ich weiß!“.
Das Pferd von Maja stand in der hinterst Box des Stalles und scharte mit den Hufen auf dem Boden als Liryá seine Box betrat. „Na? Was hast du den?“, fragte Liryá und streichelte das Pferd über die Nüstern. Das Pferd wieherte und schmiegte seinen Kopf an Liryás Hand. Liryá streichelte das Pferd am Hals hinunter. Als sie unter die Mähne strich erschrak das Pferd und wich ein paar Schritte zurück. „Was hast du den da?“ fragte Liryá neugierig und näherte sich dem Pferd vorsichtig. Liryá hob die Mähne des Pferdes langsam nach ob. Am seinen Hals war ein Brandfleck in der große eines Diamanten. „Wow! Was hast du den das Angestellt?“, fragte Liryá das Pferd und strich über die Wunde. Als sie die Wunde mit ihrer Hand berührte flammte plötzlich aus ihrer Handfläche eine blaue Flamme auf. Die Blaue Flamme legte sich um die Brandwunde. Oh…Nein! Ich wollte das Vieh doch nicht umbringen!, dachte sich Liryá geschockt und hielt nach einen Eimer Wasser Ausschau. Aber keiner war da. Liryá schloss panisch die Augen. Oh Verdammt, ich hab Majas Pferd auf dem Gewissen! Etwas feuchtes berührte sie an der Hand. Liryá öffnete langsam die Augen und sah das Majas Pferd ihr gerade die Hand abschleckte. „D…Du lebst noch!“ sagte Liryá freudig und seufzte. „Ich wusste es“. Liryá drehte sich erschrocken um. Maja stand hinter ihr und sah Liryá fassungslos an. „Ich wusste es“, sagte sie wieder und nährte sich Liryá langsam. „W…Was wusstest du?“, fragte Liryá vorsichtig. „Das du ein magisches Talent hast!“, sagte Maja schließlich und lächelte Liryá an. I…Ich soll eine Magiern sein?!, dachte sie Liryá geschockt.
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3.Kapitel vom 17.07.2007 10:22

3.Kapitel

Das Ritual


„M…Magisches Talent?!“ stotterte Liryá und starrte Maja verständnislos an. Maja nickte. „V…Vielleicht hat nur die Sonne auf den Rücken des Pferdes geschienen und Spiegel könnte das Licht reflektiert haben und ein blauer Strahl ist entstanden, oder so“ sagte Liryá schnell um das ungewöhnliche Ereignis zurechtzubiegen. Maja schüttelte den Kopf. „Ich bin eine Magierin, wenn du dich erinnern kannst! Und ich kann ein Magisches Ereignis oder Zauber erkennen!“ sagte sie wütend und ihre Augen funkelten Liryá an. „A…Aber das kann nicht möglich sein. Von meiner Verwandtschaft hat oder hatte niemand Magische Kräfte, glaub ich mal“. „Liryá woher willst du wissen das du keine Magischen Kräfte hast? Du hast deinen Vater und deine Mutter nie kennen gelernt, möglich wäre es das einer der beiden oder alle beide Magische Kräfte hatten“ sagte Maja langsam und ihr Blick wurde wieder ruhiger. Liryá zuckte mit den Achseln. „Da könntest du Recht haben“. „Gut. Als erstes müssen wir zurück zum Gasthof, dort werde ich dir dann etwas zu deinen Magischen Talent erklären, verstanden!“ sagte Maja streng und packte Liryá am Arm. Liryá nickte während Maja sie aus der Box und somit aus der Stallung. „I…Ich und Magisches Talent? Das ist doch Wahnsinn. Maja hat wohl zulange in der Sonne gelegen“ dachte sie Liryá und musste leise lachen. „Ja genau! Maja war schon immer verrückt, jetzt könnte sie endgültig durchgeknallt sein!“. Aus Liryá leisen lachen wurde nun zu einem ununterbrochenen Lachen. Liryá begann zu prusten und Maja drehte den Kopf zu ihr um. „Ist irgendwas?“ fragte sie und Liryá verwirrend an. Sie schüttelte schnell den Kopf. Maja seufzte. „Nichts als Ärger hab ich mit ihr“.
Als sie das Gasthaus erreichten schickte Maja Liryá in ihr Zimmer während sie in der Küche verschwand. Liryá betrat das Zimmer und ließ sich auf das Bett plumpsen. „Ich und magische Fähigkeiten? Ist sie jetzt komplett verrückt geworden?“ sagte Liryá zu sich selbst und begann zu kichern. Die Tür ging auf und Maja kam wieder herein mit einer kleinen Tonschüssel. „So dann wollen wir Mal Testen wie weit deine Kräfte schon entwickelt sind“. „Aber Maja, es war das erste Mal das sich mein Magisches Talent gezeigt, wieso sollte sie sich entwickelt haben?“ fragte Liryá verständnislos. Maja seufzte und stellte die Schüssel auf das Bett. „Ich habe schon Frösche erlebt die sich nicht so dumm angestellt hatten wie du!“. Maja setzte sich neben Liryá aufs Bett und legte die Schüssel in ihren Schoß. „Die Kräfte der Magier und Zauberer entwickelt sich im Unterbewusstsein immer weiter. Erst wenn die Kraft einen bestimmten Magischen Grad erreicht hat zeigt sich das erste Mal. Das ist bei jedem anders. Ich war acht Jahre alles die Kraft sich das erste Mal zeigte“ erklärte Maja. Liryá nickte. „Und wie zeigt sich dieses Talent?“. „Das ist unterschiedlich. Entweder wenn man wütend ist, sich sorgen Macht oder wie du“, Maja nickte Liryá zu, „als du versucht hast dem Pferd zu helfen“. Liryá fielen wieder die Brandwunden ein, die auf dem Hals des Pferds zu sehen waren. „Die Brandwunden…wo kommen die den her?“ fragte Liryá nachdenklich und sah aus dem Fenster, wo der Schatten der Sonnenstrahlen durchschien. Maja verkrampfte sich, und ihre Hände krallten sich in die Tonschüssel. „D….Das sollte nicht dein Problem sein“. „I…Irgendwie, wird Maja immer komischer. Als sie das letzt Mal da war, hat sie sich auch so verkrampft als ich sie nach den Kratzspuren fragte, die ihr Pferd an deinen Seiten seiner Flanken hatte“ fiel Liryá plötzlich wieder ein. „So. Dann wollen wir mal Testen wie weit dein Magisches Talent geht“ sagte Maja und legte die Tonschüssel in Liryá Schoß. Liryá sah sich die Schüssel nun genauer an. In der Schüssel waren kleine Samen, die von einer Blume stammten. Maja hielt ihre rechte Hand über die Schüssel und sprach „Rét´ra“. Die Samenhülle fiel Vorsichtig hinunter, und es kamen grüne Blätter zum Vorschein, die in ihren inneren eine grüne Knospe schützten. Die Pflanz wusch auf einen halben Meter an, bis sie Stoppte. Die Blätter öffneten sich langsam und die Knospe entfaltete sich. Ihre Blüten waren smaragdgrün, die Konturen der Blätter waren dunkelblau und der Blütenstaub war pechschwarz. Liryá sah die Pflanze erstaunt an. „D…Die ist wunderschön“ sagte sie sprachlos. Maja lächelte. „Sie heißt Smaragdstaub, oder wie sie in der Sprache der Elben und der Magie heißt: Férá. Diese Pflanze wachs nur in den Wäldern der Elben, und sie auch die Lieblingsblume des Königshauses“ erklärte Maja und hob die Pflanze aus der Tonschüssel. Sie hauchte sie an, und die Pflanze schrumpfte wieder zu einem Samen. „Und jetzt versuch du es mal“. Sie legte den Samen wieder in die Schüssel und sah Liryá zu. Liryá schluckte. Sie schloss die Augen und legte ihre Hand über die Schüssel. Sie suchte tief in ihrem Geist, bis sie die Magische Energie fand. „Rét´ra“. Der Samen schwankte hin und her. Aber nichts geschah. Maja lachte leise. „Das hab ich mir gedacht“. Liryá sah sie fragend an. „Das ist ganz normal. Bei mir ist das auch öfters passiert“. Liryá sah auf den Samen. Sie war enttäuscht. Sie hätte gedacht das es ihr leicht fiel, eine Pflanze wachsen zulassen, und außerdem lachte ihre Mentorin sie aus. „He! Guck nicht so grimmig, war nur ein Scherz“ sagte Maja und legte ihre Hand auf Liryás rechte Schulter. Liryá seufzte, und stellte die Tonschüssel mit den Samen auf einen Tisch, der in dem Zimmer stand. „E…Es tut mir leid, Maja. A…Aber ich glaub ich will keine Magierin werden“ sagte sie leise und senkte den Kopf. Maja sah sie fragend an. „Und wieso nicht?“. „Ganz einfach! Als Magiern muss ich durch ganz Arzora reisen, um meine Ausbildung abzuschließen. Ich will aber hier beleiben“ sagte Liryá und ging aus Majas Zimmer und ging in ihres. Maja seufzte. „Das wird sehr schwer werden. Aber du wirst mit mir Reisen. Ob Freiwillig oder im Zwang“. Ein grinsen Erschien auf ihren Gesicht und ihre
Aura wurde immer schwärzer.
Gegen Abend, als die Sonne und der Mond sie abgewechselt hatten, erschienen die meisten Dorbewohner, wie am Abend davor, auf dem Marktplatz wo das Lagerfeuer brannte. Maja stand vor dem Lagerfeuer und die Dorfbewohner machten einen großen Kreis um sie, darunter waren auch Favor und Liryá zusehen. Maja atmete tief durch und hob einen Stab auf, den sie neben sich auf den Boden gelegt hatte. Der Stab war aus pechschwarzem Holz und oben schlängelten sich ein paar Äste um eine rote Magiekugel, in der in ihren innere zwei Schwarze Nebel zu sehen waren. Maja hob den Stab auf Augenhöhe und hielt ihn Kerzengerade. Sie senkte den Kopf und schloss die Augen. Sie murmelte unverständlich Wörter und die schwarzen Nebel, begann sich in der blutroten Kugel auszuweiten, bis sie völlig im Schwarz versank. Maja öffnete die Augen und drehte sich zwei Mal um sich selbst, während die Äste, die die Kugel festhielt, sich blutrot Färbten und zu glühen begann. Maja blieb stehen und streckte den Stab zum Himmel. „Néosta“. Die Schwarzen Nebel schossen aus der Kugel heraus, und fuhren wie ein Blitz in den Himmel. Ein Donnern war zuhören, und die Wolkendecke riss auf. Der Schwarze Blitz kam zurück und schoss in das Feuer hinein. Die Dorfbewohner zuckten zusammen und Liryá starrte auf das Feuer. Das Feuer und der Blitz vereinten und sich und eine Feuergestalt erschien, die aus dem Feuer sprang und sich neben Maja hinstellte. Maja streichelte den Geist und sagte zu ihm „El´ko“. Der Feuergeist brüllte, und nahm Gestalt an. Kleine Klauen waren zu sehen, und aus seinen Flanken schossen zwei Flügel hervor, die aus einer dünnen Lederschicht bestanden. Die Beschuppten Flügel passten genau zu den Zacken, die zwischen seinen Kopf zu sehen waren. Seine Schuppen und Augen hatten die Farbe des Feuers. Er riss sein Maul auf und ein kleines Feuer kam heraus, so dass die ersten Dorfbewohner erschrocken zusammen zucken. „E…Ein Drache! Wie hat sie das nur gemacht? Ist das wirklich Magie?“ dachte Liryá und sah den Drachen verblüfft an. „Beschützte diese Dorf“ rief Maja und der Drachen stemmte sich vom Boden an. Er öffnete sein Maul und stieß ein letztes Brüllen aus, bevor er sich in tausende von kleinen Funken zersprengte und über das ganz Dorf verteilte. Die Dorfbewohner staunten. Maja lächelte. „Nun dürfte in euren Dorf zwei Jahre von Gefahren gesichert werden“. Maja verschwand in der Dunkelheit, und das Lagerfeuer brannte still herunter, bis nur noch ein Häufchen Asche übrig war.
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4.Kapitel vom 20.07.2007 11:25

4.Kapitel

Söldner

Liryá seufzte. Die Schwarzhaarige saß auf einem Weinfass, vor einem Gasthaus. Seit Stunden wartete sie schon das Maja heraus kam. Der Mond stand schon über den Gipfeln der Berge, und das rötliche Licht verschwand langsam unter den Bergen. Plötzlich wurde die Türe des Gasthofes aufgerissen und Maja kam heraus. Sie fluchte leise und warf sich den Rucksack auf die Schultern. „Maja?“, fragte Liryá und sprang von ihren Fass. Maja zuckte. Sie sah Liryá fragend an. „Was ist den?!“, fragte sie genervt. Liryá schluckte. „I…Ich habe lange nachgedacht und bin zu den Entschluss gekommen: Ich werde eine Magiern werden, aber ich will meine Ausbildung bei den Elben beginnen und abschließen. Bist du damit einverstanden, das mich zu ihnen bringst?“. Maja seufzte. „Ja. Ich werde dich zu ihnen bringen. Aber beeil dich! Ich will gleich aufbrechen“. Liryá grinste. Sie holte hinter den Fass ihren Rucksack hervor. „Ich hab schon längst gepackt“. „Umso besser“.
Maja und Liryá ging zu den Stallungen und holten ihre Pferde. Maja schwang sich in Léneás Sattel. Liryá holte aus einer der Boxen ein pechschwarzes Pferd heraus und legte ihm einen Sattel um. „Wie heißt das Pferd?“, fragte Maja und durchsah den Inhalt ihres Rucksackes, um zu prüfen ob sich nichts vergessen hatte. „Shadow. Er ist 1 Jahr alt. Favor wird vor Wut an die Decke gehen wenn er weg ist“. „Wieso?“. Liryá kicherte. „Er will Shadow als Deckhengst benutzten. Du musst wissen das Shadow zu den edelsten Pferden in ganz Arzora gehört, sogar Käufer aus Sú´bar kommen regelmäßig hierher um die Rasse weiterzuverbreiten“, erklärte Liryá und setzte sich in den Sattel. Shadow schnaubte und scharte mit den Hufen auf den Pflaster. Maja grinste. „Ist das Pferd schon eingeritten?“. Liryá zuckte mit den Achseln. „Weiß nicht. Aber es ist das einzige schnelle Pferd in Favors Stall“. „Wenn dich das Pferd abwirft, fang ich dich mit einem Zauberspruch wieder auf“. „Danke. Sehr liebenswürdig“, sagte Liryá und wurde in ihren Stolz verletzt. „Na warte! Deinen blöder Gaul werde ich fertig machen!“, dachte sich Liryá und grinste. „Wir müssen leise sein. Alle schlafen noch!“, mahnte Maja und klopfte Léneá sanft in die Flanken. Das Pferd trabte los und Maja sah immer wieder zu den Fensterläden der Häuser hoch. „Also los Shadow!“ sagte Liryá und trat Shadow sanft in die Flanken. Das Pferd wieherte laut und galoppierte los. „Bist du verrückt geworden!! Ich hab doch gesagt du sollst leise sein!“, rief Maja Liryá nach, die schon über die Nächsten Biegung verschwand. „Entschuldigung!“, rief Liryá und hörte die Wütend Rufe und Flüche der Anwohner.
Als Liryá aus dem Dorf heraus war, ritt sie ein Stück in den Wald hinein um dort auf Maja zuwarten. Nach kurzer Zeit hörte sie das Getrampel von Léneás Hufen. „Ich hab schon viel in meinen Leben erlebt! Aber das war das dümmste das du je getan hast!“, rief eine Stimme und fluchte. Sie Stimme klang kratzig und rau. „Das ist nicht Maja!“, dachte Liryá sich panisch und verstecke sich hinter eine kleine Baumgruppe. „Mach du es doch das nächste Mal selber!“, gab eine Männliche Stimme aufbrausend zurück. Zwei Hochgewachsene Gestalten taumelten aus dem Gestrüpp hervor und blieben vor Liryás Baumgruppe stehen. Sie trugen eine einfache Lederrüstung, einfache Dolche und ihre Gesichter waren mit einen Seidenentuch bedeckt. Auf ihren Rücken hatten sie Seemannssäcke, die prall gefüllt waren. „Am liebsten möchte ich dich auch abmurksen!“, sagte die Frau wütend und strich ihr dunkelbraunes Haar zurück. Der Mann schüttelte den Kopf und stellte den Sack ab. „Wieso bin ICH wieder Schuld?!“. Die Frau ballte ihre Hände. „Ganz einfach: Weil dir meine Pläne nie gefallen!“. Sie legten den Griff auf den Dolch und zog ihn langsam heraus. Liryá erkannte das Siegel, das in den Griff eingearbeitet war. Das Siegel von König Ikai! „Sind das Söldner?!“, fragte sich Liryá in stillen und sah den beiden weiterhin zu. „Steck deinen Dolch wieder ein, oder ich schneide dir die Hand ab!“, sagte der Mann und wühlte in den Sack herum. „Ach ja?! Traust du dich das überhaupt?!“. Der Söldner erhob sich und sah die Frau mit einem belustigenden Blick an. „Glaubst du mir nicht? Wenn ich einen Dieb töten kann, dann auch meine Gefährtin“. Die Frau steckte den Dolch wieder in die Scheide und setzte sich auf dem Boden. „Ist ja gut. Ich glaub dir schon“. Der Mann seufzte und setzte sich neben sie hin. „Wir werden im Morgengrauen nach Sú´bar gehen“, befahl die Söldnerin und legte sich Schlafen. Kurz darauf schlief ihr Gefährte auch ein.
Liryá stieg vorsichtig von Shadow hinunter, während sie mit den rechten Fuß den Boden nach Ästen oder Steinen abtastete. Als sie nichts fand ließ sie sich langsam auf dem Boden hinab. Sie spähte durch die Baumgruppe hindurch und sah die Söldener an. Sie schliefen tief und fest. Liryá seufzte erleichtert. Plötzlich legte sich eine Hand auf ihre Schulter. „WAHH!“. Die Söldener schreckten aus ihren Schlaf und zogen ihre Dolche. „Los! Zeig dich!“, rief der Mann und sah vorsichtig um. Der Ruf einer Eule durchbrach die Stille der Nacht. „E…Eine Eule! Wir lassen uns von einer Eule veralbern!“, sagte die Frau wütend und fluchte. Der Mann nickte und die beiden legten sich wieder schlafen.
„Wieso schreist du den ganzen Wald zusammen!?“, fragte Maja und schüttelte den Kopf. Maja hatte Liryá auf eine Lichtung gebracht, wo sie dort ein Lagerfeuer errichtet hatte. Léneá war an einen Baum gebunden und graste gemütlich. „ICH! Du bist doch Schuld!“, sagte Liryá wütend und Shadow trottete hinter ihr her. Maja setzte sich neben das Lagerfeuer hin und begann ein Loch, mit ihren Händen auszugraben. „Oh. Es tut mir so leid! Das nächste Mal Warne ich dich vor!“, gab sie bissig zurück und legte ihre beiden Hände in das Loch. „Séldar“. Plötzlich quellte Wasser aus dem Loch hervor und umspielte Majas Hände. „Hier. Trink das“. Liryá nickte und nahm einen Schluck. Das Wasser war kristallklar und erfrischte Liryá ungemein. „Wir werden heute hier rasten. Morgen früh reiten wir weiter“. Liryá nickte und rollte sich im Gras zusammen und schlief ein.

“Wenn wir nach Sú´bar wollen, müssen wir nach Westen. Unterwegs werden wir durch Wolfsaugen durchreiten. In drei Tagen werden wir dort sein“. Liryá nickte und streichelte Shadow sanft durch seine pechschwarze Mähne. „Woher stammen Shadows Eltern?“, fragte Maja plötzlich und warf dem Pferd einen Seitenblick zu. „Sein Vater stammt aus der Zucht von den Elben, seine Mutter war ein Wildpferd. Favors Vater kaufte das Elbenpferd von einem Händler ab, und seine Mutter fing er ein, als er an einer Jagd teilnahm. Seitdem gehört die Zucht von Favors Vater, zu dem Berühmtesten in ganz Arzora“, erklärte Liryá und sah einen Reh nach, das durch den Wald sprang. Maja warf den Pferd einen letzten Blick zu, bevor sie ein Stück voraus weiter ritt. „Maja ist komisch. Stimmst, Shadow?“. Das Pferd schnaubte, war Liryá als ein „ja“ verstand.
Gegen Abend sah Liryá von weitem einen Rauchfaden aufsteigen. „Da vorne ist ein Hof. Fragen wir ob sie uns heute Nacht Unterschlupf gewähren“, sagte Maja und zeigte auf das einfache Bauernhaus. Liryá nickte. Maja hielt ihr Pferd plötzlich an und packte Liryá am rechten Oberarm. „Hör mir jetzt genau zu! Wenn wir ab diesen Weg Menschen begegnen oder wie in diesen Fall, Unterschlupf suchen, geben wir uns als Trödelhändlern aus. Verstanden?“, fragte Maja und sah Liryá wütend an. Liryá schluckte. „O…Okay. A…Aber die werden das doch merken! Wir haben keinen Wagen!“. Maja zuckte mit den Schultern. „Wir sagen einfach Söldner haben uns überfallen, dann glauben die das. In der Gegend gibt es nämlich viele“ Liryá fielen plötzlich die Söldner von gestern Abend ein. „W…Was passiert wenn wir ihnen begegnen?“, dachte Liryá und sah einen kleinen Fluss nach.
Maja stieg von ihrem Pferd ab, und klopfte an der Tür. Bald darauf war eine Stimme zu hören und die Tür wurde aufgerissen. Eine Frau im mittleren Alter stand vor ihnen. Sie hatte kurze braune Haare und trug ein einfaches Kleid. Sie sah die beiden fragend an. „Wie kann ich ihnen behilflich sein?“. „Ich heiße Maja und das ist Liryá. Wir sind einfache Trödelhändlerinnen. Auf den Weg nach Wolfsauge überkam uns die Dunkelheit, und wir fragenden uns ob ihr uns heute Nacht Unterschlupf gewährt? Wir zahlen auch dafür“. Liryá nickte. Die Frau wendete den Blick zu Liryá und musterte sie. „Ganz schön jung, für einen Händlerin“. „Ja…das ist sie. Sie ist meine Nichte und brauchte Arbeit. Das war das einzige was wir ihr geben konnten“, sagte Maja schnell, bevor Liryá etwas Antworteten konnte. Sie warf ihren bösen Blick zu, den Maja erwiderte. „Na dann kommt rein!“. Die Frau trat zur Seite und ließ den beiden Einlass. Die Stube war sehr klein. Ein Kamin loderte in einer Ecke und ein Korb mit Holz stand daneben. Eine angezündete Kerze stand auf einen alten Tisch, der zusätzlich Licht spendete. Ein alter Ofen stand neben den Kamin und darauf stand ein Topf, der blubberte. Ein einfacher Schrank, zwei Schaukelstühle und drei Stühle waren noch in diesen Raum. „Es ist zwar nicht gerade eine Villa, aber man hier leben“, sagte die Frau und nahm aus dem Schrank, zwei Schüssel und zwei Löffeln heraus. Sie stellte sie auf den Tisch. „Setzt euch“. Maja nickte und die beiden taten was die Frau sagte. „Lebst du hier alleine?“, fragte Liryá neugierig und sah sich um. Die Frau nahm den Topf vom Ofen und stellte ihn auf dem Tisch. „Nein. Mein Mann ist in Wolfsauge. Er muss bei der Herbsternte helfen“, erklärte die Frau und schöpfte das Essen in die beiden Schüsseln. Maja nahm den Löffel und begann in den Getreidebrei herumzustochern, bevor sie den erste bissen zu sich nahm. Die Frau merkte das. „Es ist nicht Giftig“. Maja nickte und versuchte zu lächeln. „Auch wenn es dir nicht schmeckt, tut einfach so“, flüstere Liryá bissig. „Du hast leicht reden“. An der Tür klopfte es. Die Frau fluchte. „Wer kann das jetzt noch sein?!“. Sie riss die Tür auf und vor ihre standen zwei Söldner. „Guten Abend, werte Dame. Hab ihr noch Platz für zwei Wanderer?“, fragte einer der beiden. Liryá schluckte. Die Stimme kam ihr sehr bekannt vor. „D…Die Söldner von gestern!“, fiel es Liryá plötzlich ein. Maja sah das Liryá sich verkrampfte. „Was ist? Kennst du die?“, fragte sie neugierig. Liryá nickte. „Das sind die Söldner von gestern“. Maja sah die beiden an, während die Frau mit ihnen sprach. „Ich kenn sie auch!“, sagte sie plötzlich und ihre Hände ballten sich zu Fäusten. Liryá sah sie verwundert an. „Aber...woher kennst d…“, weiter kam sie nicht weil die Frau zur Seite und den beiden Einlass gab. „Vielen Dank“, sagte die Söldenerin und verbeugte sich, mit ihren Gefährten. „Wie ist eure Name, damit ich ihnen in einen Lied danken kann?“, fragte der Söldner und küsste den rechten Handrücken der Frau.
„Elisa. Ich heiße Elisa“, sagte die Frau und starrte den Mann verwundert an. „Ein schöner Name, für so ein schönes Geschöpf“. „Oh man. Er hat sich nicht geändert“, sagte Maja und seufzte. „Hör auf zu schleimen“, sagte die Frau und setzt sich gegenüber von Maja hin. Sie sah Maja an und ihr Blick würde starr. „W…Was machst du den hier?!“; fragte sie empört und sprang auf. „Ausruhen. Genau wie du“, war Majas Antwort und aß weiter. „Was ist den?“, fragte der Söldner und wendete den Blick seine Gefährtin zu. Er blieb wie erstarrte stehen. „I…ich dachte du wärst tot?“. Elisa sah alle fragend an. „Kennt ihr euch etwa?“, fragte sie und sah sie neugierig an. „Ja, leider“, sagte Maja und stand auf. „Danke für das Essen. Aber bei dieser Gesellschaft bleibt mir das Essen im Halse stecken. Ich danke ihnen für ihre Gastfreundschaft. Los Liryá! Wir gehen“. Liryá nickte und stand auf. „He?! Ist man so nett zu seinen eigenen Geschwister?!“, rief die Frau wütend. Maja blieb in ihrer Bewegung stehen und drehte sich um. „Ich habe keine Geschwister, und auch keine Familie!“. Maja verließ das Haus, gefolgt von Liryá.





Unterwegs nach Wolfauge vom 28.07.2007 13:48

5.Kapitel

Unterwegs nach Wolfsauge

Liryá ritt still neben Maja her und warf ihr manchmal einen Schiefen Blick zu. Seit sie den Hof verlassen hatten, sagte keine der beiden ein Wort. Geschwister? Ich kann gar nicht glaube das sie Geschwister hat, dachte sich Liryá verwundert und starrte Maja an. Maja merkte das und warf ihr einen fragenden Blick zu. „Wieso starrt du mich immer so an?“, fragte Maja verwundert. Liryá schluckte. „Ich hab mich nur gefragt….wieso du noch nie etwas über deine Vergangenheit erzählt hast. Und diese Söldner gestern…war das ein Witz was sie sagten, oder war das wahr?“. Maja hielt ihr Pferd an und seufzte. „Willst du es wirklich wissen?“. Liryá nickte. „Als ich meine Ausbildung als Magierin begann, legte ich einen Schwur ab. Das ich nichts aus meiner Vergangenheit mitnahm, egal was das ist. So jetzt weißt du wieso ich so schnell aufbrach. Diese Söldner sind meine Geschwister, aber ich will mit ihnen nichts zu tun haben“. Liryá wollte gerade etwas erwidern, aber Maja winkte ab. „Mehr über meine Vergangenheit werde ich dir nicht erzählen. Erst wenn die Zeit reif ist, dann werde ich dir alles erzählen“. Liryá nickte. „Ja“.
Gegen Mittag machten sie, neben einen Fluss, eine kleine Pause. Liryá setzt sich in den Schatten, einer großen Eiche und beobachtete Shadow. „Fang!“. Liryá schreckte hoch und ein Stock flog ihr genau an den Kopf. „Aua! Pass doch auf!“, sagte sie verärgert und rieb sich den Kopf. Maja hielt ebenfalls einen Stock in der Hand und schüttelte den Kopf. „Dein Reflex ist miserabel“. Liryá fluchte leise etwas, während sie den Stock aufhob. „Was soll ich den damit machen?“, fragte sie Maja. „Ich würde gerne wissen wer dir diese Dummheit vererbet hat“. Maja nahm ihren Stock und wirbelte ihn in der Luft herum. „Ich zeig dir wie man Kämpft!“. Liryá schluckte und hielt ihren Stock fester. „Na los! Greif mich an!“, befahl Maja und ihre Augen funkelten. WOW, ich hab Maja noch niemals kampflustig gesehen, dachte sich Liryá und nahm Anlauf. Sie richtet das Ende des Stockes gegen Majas Magen. Nur noch wenige Millimeter trennten die beiden, aber schlug sie Liryá den Stock aus der Hand. „Schwach!“, sagte sie und drückte das Ende ihres Stockes, gegen Liryá Hals. „Jetzt wärst du tot!“. Liryá schluckte und starrte den Stock an. Maja senkte ihn wieder und grinste Liryá an. „Das müssen wir noch Üben, bevor wir zu den Elben reisen“. „Und wieso? Wenn wir angegriffen werden, kannst du sie ja mit deinen Feuerbällen, in die Hölle schicken“, sagte Liryá und grinste. Maja warf ihr einen bösen Blick zu. „Ich kann nicht andauern zaubern! Und wenn du alleine bist, musst du dich ja verteidigen können“. „Ja. E…Entschuldigung“, sagte Liryá leise und verbeugte sich. „Heb den Stock auf und schnall ihn an deinen Sattel fest!“, befahl Maja und schwang sich in den Sattel. Liryá nickte und tat das, was Maja ihr sagte. Sie setzte sich in Shadows Sattel und trat den Pferd sanft in die Flanken.
„M…Maja? Bist du dir sicher, das das der Richtige Weg ist?“, fragte Liryá vorsichtig und sah sich langsam um. Die Sonnen war schon längst verschwunden, und die Bäume um sie herum, warfen dunkle Schatten. „Ruhe! Ich kenne den Weg!“, sagte Maja gereizt. Liryá schluckte. „Wenn du meinst“. Sie und Maja ritten durch einen Wald, dessen Blumen und Stämme der Bäume pechschwarz waren. „Der Wald färbt sich nachts immer. Das ist ganz normal“, sagte Maja und folgte Liryás Blick. „Na ja. Sieht für mich aber nicht so aus“, sagte Liryá vorsichtig und blickte sich erneut um. Maja seufzte. „Wir müssten eigentlich bald in einem kleinen Dorf ankommen“. „Ja….eigentlich!“, sagte Liryá leise, aber Maja hörte es. „Gut! Wenn du so schlau bist, dann reite DU doch voraus!“, gab sie bissig zurück. „O…Okay! Ich bin ja schon ruhig“. „Das will auch hoffen!“.
„Sind wir schon da?“. Das fragte Liryá mindestens schon das zehnte Mal. „Nein!“, gab Maja, wie jedes mal, bissig zurück. „Ich hab langsam keinen Bock mehr!“, protestierte Liryá und schlug Shadow in die Flanken. Das Pferd plätte seine Nüstern auf und Liryá meinte gesehen zu haben, das Shadow ihr einen bösen Blick zuwarf. Schade das Shadow nicht reden kann. Wäre mal ne Abwechslung, anstatt andauern mit der missgelaunten Maja zu reden, dachte sich Liryá und streichelte Shadow am Hals. „Sorry kleiner! Wollte dir nicht wehtun“, flüsterte Liryá in Shadows Ohr. Das Pferd scharrte mit einer seiner Hufen, was sie als „ja“ verstand. „He Pferdeflüsterin! Da vorne ist das Dorf!“, rief Maja und zeigte auf eine kleine Anhöhe, auf der vereinzelte Häuser zu sehen waren.
Maja stieg ab und band die Zügel von Léneá an einen dicken Baumstamm fest. „Binde Shadow fest! Die Menschen mögen keine Fremde Wesen in ihren Dorf“, erklärte Maja und streichelte Léneá über den Hals. „Äh….Und wieso müssen wir dann in diesen Dorf rast machen?“, fragte Liryá und tat was Maja ihr sagte. „Wir haben keine andere Wahl. Bis nach Wolfsauge ist es das einzige Dorf in der nähe, also müssen wir jetzt durch“. Liryá strich Shadow über die Nüstern, bevor sie Maja folgte, die sich auf das Dorfzentrum zu bewegte. Kam betraten sie es, rannte ein ältere Mann aus einem der Häuser. Er hielt eine Sichel in den Händen und funkelte die beiden böse an. „Was wollt ihr!?“. „Ein weiches Bett und etwas zu essen, wenn es recht ist“, antwortet Maja und beobachtet den Mann. Er murmelte etwas bevor auf ein Haus aus Stein zeigte. „Dort ist ein Gasthof!“. Der Mann eilte an den beiden vorbei und in die Nacht. „Komischer Kauz“, sagte Liryá verwundert und folgte Maja.
Der Duft warmes Essen schlug den beiden entgegen als sie das Gasthaus betraten. Ein Feuer knisterte im Kamin und erfüllte den Raum mit Wärme. Liryá seufzte und streckte sich. „Endlich!“, sagte sie freudig und setzt sich zu dem Tisch, der vor dem Kamin stand. Maja war einen Blick zur Theke wo ein junge Frau stand und die beiden verwundert ansah. „Habt ihr was zu Essen, Trinken und zwei Betten?“, fragte Maja freundlich und ging auf die Frau zu. Sie nickte. „Ja! Ich bring ihnen das Essen sofort“. Maja griff in ihren kleine Lederbeutel und gab der Frau fünf Silbermünzen. Die Frau sah Maja fassungslos an, bevor sie sich verbeugte und in der Küche verschwand. „Wieso hast du ihr den schon das Geld geben?“, fragte Liryá neugierig, als Maja sich neben sie hinsetzte. „Das erklär ich dir ein anders mal, wenn du älter bist“, sagte Maja und lächelte. Die Frau brachte ihnen zwei Schüsseln mit Eintopf, den sie gierig verschlangen. „Also, was macht ihr hier?“, fragte die Frau und setzt sich neben Liryá. „Wir wollen nach Wolfsauge“, sagte Maja, und die Frau hatte Schwierigkeiten zu verstehen was sie sagte, wegen dem Essens. „Aha, und was wollt ihr dort?“. Genau! Was wollen wir eigentlich dort?!, dachte Liryá plötzlich und sah Maja fragend an. „Wir wollen einen Onkel von uns besuchen“, sagte Maja schließlich und aß weiter.
„Was wollen wir eigentlich wirklich dort?“, fragte Liryá schließlich, als Maja und sie ihr Zimmer betraten. Maja seufzte. Sie legte sich in ein Bett und schloss die Augen. „Wenn wir zu den Elfen wollen, dann müssen wir durch Wolfsauge“, erklärte Maja. „Aber wir könnten doch auch außen rum reiten, also müssen wir NICHT durch Wolfsauge“. Maja öffnete ihr rechtes Auge und sah Liryá an. „Ich kenne von uns beiden den Weg und ich weiß was wir in Wolfsauge tun. Das müsste dir doch genügen. Also dann Gute Nacht!“.
„Beehren sie bald wieder!“, rief die Frau freudig als Maja und Liryá das Gasthaus verließen. Es war früher Morgen, und die Röte der Sonne berührte den Horizont. „Sehen wir mal ob Shadow und Léneá noch da sind“, sagte Maja und die beiden gingen zu den Baumstämmen wo sie die Pferde zurück gelassen hatten. „Puh. Sie sind noch da“, sagte Liryá erleichtert und streichelte Shadow am Hals, der freudig wieherte. „Er scheint dich vermisst zu haben“, sagte Maja und lächelte, während sie in Léneás Sattel schwang. „Ich kann ja auch nicht dafür, wenn dein Gaul die nicht ausstehen kann“, sagte Liryá und grinste. Maja warf ihr einen bösen Blick zu. „Steig auf! Dann reiten wir weiter!“ Versteht Maja keinen Spaß mehr?, dachte Liryá und stieg in den Sattel.

„Am liebsten würde ich dich den Wachen ausliefern, und dein Kopfgeld kassieren! Aber leider bin ich ja auch auf einen Steckbrief!“. Die Dunkelbraunhaarige Söldnerin saß auf einen Stein und blickte in den Wolkenlosen, blauen Himmel. „Ach seih ruhig!“. Ihr Gefährte lehnte gegen einen Baum und strich sich durch sein Schulterlanges Blondes Haar und starrte auf eine Karte, die er vor sich auf den Boden gelegt hatte. „Du bist echt zu blöd um eine Karte zu lesen!“, sagte sie wütend und hob einen kleinen Kieselstein auf und schleuderte ihn in seine Richtung. „Leá! Hör auf damit! Wenn du so schlau bist, dann les sie doch selber!“. „Seih ruhig, Réno!“. Réno seufzte und rollte die Karte zusammen. „Hätten wir nicht einfach Maja fragen können, als wir sie getroffen haben?“, fragte er vorsichtig. Leá war ihn einen bösen Blick zu. „Wenn du noch einmal ihren Namen erwähnst, dann liefere ich dich an die Wachen!“. „S…Schon gut, Schon gut. Also….wo gehen wir jetzt hin?!“, fragte Réno panisch. Leá stand auf und zuckte mit den Schultern. „Gehen wir nach Osten?“. Réno schüttelte den Kopf. „Wir sind von Osten gekommen, also gehen wir nach Westen“. „Nein! Wir SIND schon von WESTEN gekommen, also gehen wir nach OSTEN!“, rief Leá laute und ihre Augen funkelten. „WESTEN!“. „OSTEN!“.
„Wir gehen nach OSTEN, passta!“. „Hast du das gehört?“, fragte Liryá vorsichtig und sah sich um. Maja nickte. „Komm sehen wir nach“. Liryá verkrampfte sich und griff ihre Zügel fester. „U…Und was ist wenn es Geister sind?“, fragte sie ängstlich und Shadow wieherte nervös. Maja sah sie verdutzt an. „G…Geister?!“. Maja begann zu kichern. „Oh man Liryá, du hast vielleicht Ideen“. „Was den? Man wird doch wohl noch vermuten dürfen“, sagte Liryá beleidigt und sah weg. Maja seufzte. „Ich geh vor und die bliebst hier, okay?“. Liryá nickte und Maja stieg ab.
„WESTEN!“, rief Réno wütend und zog seinen Dolch. „OSTEN!“, rief Leá und zog, ebenfalls ihren Dolch. Maja folgte dem Geschrei, was nicht schwer war. Auf einer kleinen Lichtung fand Maja die beiden Söldner. Sie schüttelte den Kopf und hob ihre linke Hand. Sie malte eine Rune in die Luft und sprach „Zewá“. Plötzlich machte es Puff und die beiden Dolche verschwanden. „W…Was soll das den?!“, rief Leá empört und drehte sich um. Ihr Gesicht blieb stehen und sie schluckte schwer. „W…Was ist de…“. Réno beendete den Satz und folgte Leás Blick. Maja stand vor ihr und hatte die Arme vor die Brust geschränkt, und schüttelte den Kopf. „Streiten ist das einzige was ihr könnt“. „W…Wo sind unsere Dolche, du Taschenspielermagierin!“, sagte Leá wütend und ging auf Maja zu. „Eure Taschenmesser bekommt ihr erst, wenn ihr mir erklärt warum ihr hier seid?“. Réno wollte gerade etwas sagen, als Leá ihn den Mund zuhielt. „Erst Dolche, dann Worte!“. Maja seufzte. Sie schnipste mit den Fingern und die Dolche fielen vor Leá und Réno auf den Boden. „Danke“, sagte Réno und hob seinen Dolch auf. „Wir müssen nach Sú´bar, und weil das hinter Wolfsauge liegt, müssen wir dort durch. Also man sieht sich, Schwesterchen!“. Leá steckte ihren Dolch wieder in die Scheide und verschwand mit Réno, zwischen den Bäumen.
„Und?“, fragte Liryá als Maja zurückkam. Sie schüttelte den Kopf und stieg in Léneás Sattel. „Es waren keine Geister! Nur Amateur Söldner. Los reiten wir weiter“. Liryá nickte und Shadow setzte sich in Bewegung.






Wolfsauge vom 02.08.2007 09:36

6.Kapitel

Wolfsauge


Die Meterhohen Marmor Türme der Kathedrale erhoben sich bis in den Himmel hinauf, und schienen kein Ende zu finden. Die Dächer der Steinhäuser bestanden aus einfachem Stroh, das beim kleinsten Feuerfunken zu brennen begann. Die Hufeisen der beiden Pferde klapperten auf den Pflastersteinen und Liryá sah sich aufmerksam um. Sie hatte noch nie einen Stadt gesehen, die größer als dreihundert Häuser war, und deswegen fasziniert von der Vielfalt der Menschen, Geschäfte, Tiere und Lebensmittel. Maja betrachte alles mit Ausdruckslosen Blick. „Hör auf zu starren! Die Leuten denken sonst noch du bist verrückt!“, sagte sie eindringlich und versetzte Liryá einen Stoß in die Rippen. „Ja, ja“, sagte Liryá beleidigt und senkten ihren Blick, und beschränkte sich darauf still und leise umher zusehen. Plötzlich drängte eine kleine Gestalt, die nicht größer als ein Stiefel war, durch die Menschenmengen und sah andauernd um, und so sah er nicht, das Shadow auf ihm zu kam. Die kleine Gestalt rannte gegen Shadows rechten Vorderlauf und fiel auf das Steinpflaster. Das Pferd bleib sofort stehen und wieherte laut. „Was ist den?“, fragte Liryá und beugte sich über Shadow. Maja stieg von Lénaé ab und kniete sich neben die Gestalt, die sich als Gnom entpuppte. Der Gnom trug eine blutrote Robe, an dessen ledernen Gürtel ein kleiner Dolch und ein kleiner Beutel befestigt waren. Seine schwarzen Leder Schuhe waren abgetragen und an manchen Stellen ging die Sohle ab. Der Gnom hatte kurze, graue Haare und seine graublauen Augen starrte Maja erschreckend an. „Bist du verletzt?“, fragte Maja und half dem Gnom auf. Er schüttelte den Kopf und wischte sich den Straßendreck von der Robe. „Es tut mir leid dass du gegen das Pferd meiner Nichte gerannte bist. Sie war noch nie in einer Stadt und außerdem ist sie ein Tollpatsch und ein bisschen dümmlich. Und ihr Pferd gehorcht ihr auch nicht ganz so gut“, sagte Maja als entschuldig und lächelt den Gnom an. „T…Tollpatschig?! D…Dümmlich?! Wieso gibt sie mir immer die Schuld!“, dachte Liryá wütend und hatte Maja am liebsten einen Feuerball an den Kopf geworfen, wenn sie es schon gekonnt hätte. „Ach, das macht nix. Passiert mir öfters das ich mich wo anrennen. Tollpatschigkeit ist in unsere Familie vererblich. Mein Name ist Ókero und wie ist eurer, werte Damen?“, fragte der Gnom und sah von Maja zu Liryá. Die beiden stellten sich vor. „Gut. Gut, ich werde euch zu einen Gasthaus bringen, das ist das mindeste was ich tun kann. Ich hoffe dein Pferd ist nicht verletzt?“. Liryá schüttelte den Kopf. „Shadow geht es gut“. „Folgt mir!“, befahl Òkero und begann sich in Bewegung zu setzten, gefolgt von Maja und Liryá. Einen Gnom! Ich hätte nie gedacht das es noch Gnome gibt!, dachte Liryá freudig und streichelte Shadow durch seine pechschwarze Mähne.

Der schwarze Rabe, stand über das kleine und einzige Haus aus Holz, in dem sich vielen Menschen tummelten. „Das ist die beste Schenke in ganz Wolfsauge, und die einzige. Ich hoffe ihr habt eine schöne Nacht. Mögen die Götter mit euch sein“. Òkero verbeugte sich vor dem beiden, bevor er in den Gassen der Straßen verschwand. „Und wo stellen wir die Pferde hin?“, fragte Liryá und sah Maja schief an. „Vertraue nie einen Gnom, merk dir das. Sie sind perfekte Lügner, sowie Diebe und Schauspieler“, sagte Maja wütend und band die beiden Pferde an eine Stange, die unter einen Vordach war. Das kommt aber reichlich spät, dachte Liryá, wagte aber nicht es laut auszusprechen. „Und wieso erzählst du das erst jetzt?“. „Weil ich es unmöglich in der Nähe eines Gnoms so etwas sagen können!“, sagte Maja wütenden und ihre Augen funkelten Liryá an. „Verzeihung“, sagte Liryá leise. Maja seufzte und öffnete die Tür des Schankhauses. Ein Geruch von verbrannten Essen und Bier, schlug den beiden entgegen, als sie in den riesigen Schankhaus standen, und viele Augen sie musterten. „Bleib immer in meiner Nähe und halt die Klappe, verstanden!“, flüsterte Maja ihr zu. Liryá nickte und trat einen Schritt näher an Maja ran. Die beiden Frauen setzten sich an einen Tisch, der nahe an einen Kamin stand, aber dennoch genug abseits von den anderen Gästen war. Sie bestellen zwei Schüsseln Eintopf und etwas zu trinken, das Maja Wé´nga nannte. Als der Wirt das Bestellte brachte, gab ihm Maja drei Silbermünzen und bat nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Der Wirt versprach ihnen, ein Zimmer zu geben in dem sie beiden Ungestört schlafen konnten.
„Das Zimmer ist ganz schön schäbig“, sagte Maja laut, als sie sich auf das kleine Bett legte, dessen Federn bei jeder Bewegung quietschte. Liryá nickte ihr stumm zu, bevor sich sie auf ihr Bett lag. „Für heute Nacht reicht es“. „Für heute Nacht? Kind, bist du verrückt? Wir werden ein paar Tage hier bleiben“, sagte Maja empört und warf ihren Rucksack unter ihre Bett. „Was?! Ich dachte wir reiten morgen weiter!“. „BEVOR wir nach Sú´bar reiten muss ich dir erst Höflichkeit gegen über Elben, Zwergen und leider den Gnomen lehren“, erklärte Maja ruhig. „Und wieso hier? Wieso nicht in Sú´bar?“, fragte Liryá neugierig und durchwühlte ihre Rucksack. Maja seufzte laut. „Ich dreh noch durch!“, sagte wütend, „In Sú´bar werden uns Massenweise Elben, Gnome und Zwerge begegnen, deswegen musst die Höflichkeit gegenüber dieser Wesen lernen. Und zwar hier! Verstanden?! Und jetzt leg dich hin und schlaf. Morgen fangen wir mit den Unterricht an“. Liryá tat wie befohlen und legte sich schlafen. Das letzte was sie wahr nahm, war ein kleiner Schatten, den sie außerhalb des Fensters sah, und der über die Dächer der Häuser schlich. Bestimmt nur eine Einbildung.

Das Erste Geräusch das Liryá wahrnahm, war die Lieder der Vögel, die auf den Ästen der riesigen Obstbäume saßen, die in der Stadt verteilt waren. Liryá öffnete verschlafen die Augen und das Licht der Morgensonnen schien ihr ins Gesicht. Sie sah sich um. Nichts. Maja war nicht immer Zimmer, genau wie ihr Rucksack. Wo ist sie nur hin?, fragte sich Liryá und stand auf. Sie schulterte ihren Rucksack und ging hinunter in den Schanksaal.
Als sie ihn betrat kam ihr der Wirt aufgeregt entgegen. „Ach du bist schon wach! Gut, gut. Ich soll dir von deiner Tante ausrichten dass ihr euch mittags in der Stadtbibliothek trefft. Die Bibliothek ist im Oberen Stadtviertel. Ich hoffe du findest es“. „Danke für die Nachricht“, sagte Liryá freundlich und verließ das Gasthaus. Liryá atmete die Stadtluft tief ein, die verschieden Düfte mit sich brachte. Sie ging unter das Vordach, wo Shadow angebunden stand und mit den Hufen scharrte. Liryá lachte. „Ich kann dich gut verstehen.“, sagte sie zu ihren Pferd, „Ich würde auch lieber Weiterreiten als hierzubleiben. In ein paar Tagen wird wieder der Wind durch deine Mähne streifen, das verspreche ich dir“. Liryá streichelte ihren Rappen ein letztes Mal, bevor sie durch die Straßen von Wolfsauge wanderte.

„Wo warst du so lange?!“, rief Maja wütend, als Liryá in der Bibliothek erschien und sich neben sie nieder setzte. Ihre grünen Augen funkelten sie an, und ihre blondes Haar lag zersaust auf ihren Schultern. Sie muss schon ganz schön lange wach sein, dachte Liryá. „Entschuldigung! Ich hab mich verlaufen!“. „Dann hättest du doch jemanden gefragt!“. Liryá zuckt zusammen. „Hab ich ja! Aber alles sagten es sein im Oberen Viertel, und das ist ziemlich groß“. Maja seufzte und stützte ihren Kopf mit der rechten Hand ab. „Wenigstens hast du es überhaupt hierher geschafft. Fangen wir mit den Unterricht an: Was weißt du über die Elben, Zwerge und Gnome?“. Liryá überlegte kurz, bevor sie antwortet: „Die Elben sind unsterblich und die besten Bogenschützen. Die Reinsten, schönsten und edelsten Geschöpfe von ganz Arzora. Die Zwerge leben in den Eloragebirge. Sie lieben die Esse, Gold, Diamanten und andere Edelsteine, außerdem sind sie gute Axtkämpfer. …Über die Gnome weiß ich nicht viel“. Maja nickte. „Das dachte ich mir schon. Über die Gnome ist auch sehr wenig bekannt. Seit dem Schattenkrieg sind nur 12 von 800 Clans übrig geblieben, und selbst die sind über ganz Arzora verstreut oder versteckten sich an Orten, die kein anderes Geschöpf kennt“. Liryá nickte. „Was ist der Schattenkrieg?“, fragte sie neugierig. „Du weißt nicht was der Schattenkrieg ist?“. Liryá schüttelte den Kopf. Maja seufzte und legte ihren Kopf in den Nacken. „Der Schattenkrieg fand für 5000 Jahren statt, und war das Ende vieler Clans und Magischen Geschöpfe. Vor allen der Drachen. Bevor der Krieg stattfand beherrschten die Drachen die Himmel über Arzora. In den Körpern der Drachen loderte ein inneres Feuer, das alles in wenigen Lidschlägen verbrennen konnte und dessen Wärmen unbeschreiblich war. Viele der Drachen Bunden sich aber auch an einen Menschen, Elben oder Zwerg, meistens waren es Magier, mit dem sie ihre Kräfte verbündelten und vervielfältigen konnten, um noch größer Macht zu erlangen. Als aber die Schattengeschöpfe über das Land kamen, war die Zeit der Drachen vorbei. Sie wurde gejagt und mit Pfeilen gespickt wie einfache Vogel der Lüfte. Bis Hadarak, der König der Untoten, zwei seiner treuesten Diener aussendete um die Drachen für immer zu vernichten. Die Ukais, töten zuerst den König der Drachen bis sie den Berg mit ihren Schattengreif Lokai erklimmten und die Macht der Drachen zerstörten, bis auf vier kleine Drachen, die noch in ihren Eiern lagen. Die Eier wurden durch die Kraft einer Explosion in vier verschieden Richtungen geschludert. Hadaraks Diener suchen bis heute nach den vier Eiern. Um sie leichter zu finden Eröffnete Hadarak damals den Schattenkrieg, den die Elben, Zwerge, Gnome und Menschen zerschlagen konnten, bevor er ganz Arzora zerstörte. Dieser Krieg dauerte 250 Jahre“. Maja beendete ihre Erzählung in dem sie Liryá ansah, die Aufmerksam zugehört hatte. „Es 5000 Jahre her seit Hadarak begonnen hat die vier letzten Drachen zusuchen, wieso gibt er nicht auf? Er bestimmt schon tausend Mal Arzora abgesucht und nichts gefunden, wieso lässt er seine Diener weiter suchen?“, fragte Liryá neugierig, und sah sich um. Die Meterhohen Regeln reichten bis an die Decke aus reinem Marmor, auf der ein silberner Drache zu sehen war. „Kannst du dir nicht die Antwort denken? Ich werde dir keine geben. Du musst sie selbst in deinen Inneren suchen und finden“. Woher soll ich das den wissen? Ich weißt fast gar nicht über Hadarak und seine Absichten, bis auf das was Maja mir gerade erzähl hat, dachte Liryá und sah Maja unwissend an. Maja sah hinauf zu einer der Marmorwände hinauf, an deinen kleine vergitterte Fenster waren. Schwaches orangerot
Alles was ich machen kann ist, ich selbst zu sein, wer immer das sein mag

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17/08/2010 20:49
ich schließ mich rehte an, schöne idee

17/08/2010 18:02
Hey, coole Idee mit dem Messi, gefällt mir...

17/07/2010 19:49
Pfft

17/07/2010 14:36
Moin Ich hab mal die PN einstellungen verändert auf 50 Einträge jeweils,aber achtet bitte in Zukunft darauf auch mal etwas zu löschen! In diesem Sinne BD

13/07/2010 20:38
schön das du wieder da bist Grin aber zerflossen sind wir Smile

12/07/2010 09:47
meldet sich zurück, und hofft ihr seid nicht davongeflossen die letzten Tage Grin

24/06/2010 13:04
wünsche allen einen schönen Sommer, bin nun mal 3 Wochen in Urlaub, haltet mir das Forum Sauber, bis dann BD

06/06/2010 20:39
also über mangelnde sonne konnten wir uns ja nun wirklich nicht beklagen Smile

04/06/2010 19:08
Ich wünsche euch allen ein Sonnenreiches WE, und viel Spass

12/05/2010 18:22
ich wünsche allen männern hier, einen ereignisreichen männertag Wink

   
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